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STATION 3

Mikroorganismen und ihre Wechselbeziehungen mit Pflanzen

Mikroorganismen und ihre Wechselbeziehungen mit Pflanzen

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Station 3

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„Mikrobe" ist die Kurzform von „Mikroorganismus" und bezeichnet mikroskopisch kleine Lebewesen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Dazu zählen Bakterien, mikroskopisch kleine Pilze, Algen und Protozoen, also tierische Einzeller. Viren werden meist nicht zu den Mikroben gezählt, da sie keine eigenständigen Lebewesen sind. Mikroben sind meist kleiner als 0,1 Millimeter; erst das Mikroskop macht ihre Welt sichtbar.

Und sie sind überall: in Böden und Gewässern, in der Luft, auf Pflanzen und Tieren sowie im menschlichen Körper. Mikroben übernehmen zentrale Funktionen in Ökosystemen und Stoffkreisläufen und beeinflussen unter anderem die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze.

Für Pflanzen können Mikroben sowohl nützlich als auch schädlich sein. Sie fördern beispielsweise das Wachstum und die Nährstoffversorgung, können aber auch Krankheiten verursachen.

Die Ausstellung zeigt dazu beispielhaft vier Wechselbeziehungen, zwei vorteilhafte und zwei schädliche, geordnet nach dem beteiligten Mikroorganismus. Bei den Pilzen stehen der Echte Mehltau an Gerste als schädliches und die arbuskuläre Mykorrhiza als vorteilhaftes Beispiel nebeneinander. Bei den Bakterien sind es die Blattfleckenkrankheit der Tomate durch Pseudomonas syringae und die Stickstoffsymbiose der Sojabohne mit Bradyrhizobium.

Diese vier Stationen sind Beispiele und keine vollständige Übersicht. Sie sind so gewählt, dass sich je zwei von ihnen vergleichen lassen: derselbe Partnerorganismus bei unterschiedlichem Ausgang, oder derselbe Ausgang bei unterschiedlichem Partnerorganismus.


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