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Die Agenda 2030 und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

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Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde im September 2015 auf dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung in New York von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen angenommen. In ihrem Kern stehen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Sie richten sich ausdrücklich an alle Länder — an Industrie- wie an Entwicklungsländer — und bilden einen gemeinsamen Handlungsrahmen für Frieden und Wohlstand von Mensch und Planet.

Die Ziele verbinden soziale und ökologische Fragen miteinander. Armut und andere Formen der Benachteiligung zu beenden, soll mit Strategien einhergehen, die Gesundheit und Bildung verbessern, Ungleichheit verringern und Wirtschaftswachstum anstoßen — und das zugleich mit Maßnahmen gegen den Klimawandel und zum Erhalt der Ozeane und Wälder. Damit die Agenda 2030 Wirklichkeit wird, muss sich die breite Trägerschaft der Ziele in eine verbindliche Zusage aller Beteiligten übersetzen.

Die SDGs bauen auf jahrzehntelanger Arbeit auf. 1992 nahmen auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro mehr als 178 Staaten die Agenda 21 an. Im September 2000 folgte auf dem Millenniumsgipfel die Millenniumserklärung und aus ihr acht Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs), die die extreme Armut bis 2015 verringern sollten. 2002 bekräftigte der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg diese Zusagen. 2012 beschlossen die Mitgliedstaaten auf der Rio+20-Konferenz im Abschlussdokument „The Future We Want", einen Prozess zur Entwicklung der SDGs zu starten. 2013 setzte die Generalversammlung dafür eine 30-köpfige Offene Arbeitsgruppe ein, ab Januar 2015 wurde verhandelt.

2015 war für die internationale Zusammenarbeit ein dichtes Jahr: Im März kam das Sendai-Rahmenwerk zur Katastrophenvorsorge hinzu, im Juli die Aktionsagenda von Addis Abeba zur Entwicklungsfinanzierung, im September die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen und im Dezember das Pariser Klimaabkommen.

Die Fortschritte werden seither jährlich im Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung überprüft; es ist die zentrale Plattform der Vereinten Nationen dafür. Die fachliche Begleitung liegt bei der Abteilung für Ziele nachhaltiger Entwicklung (DSDG) in der Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten (UNDESA), die unter anderem zu Wasser, Energie, Klima, Ozeanen, Urbanisierung, Verkehr sowie Wissenschaft und Technik arbeitet. Diese Ausstellung ordnet ihre Forschung an Pflanze-Mikroben-Beziehungen in diesen Rahmen ein.


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