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STATION 1a

Nachhaltigkeit und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Die Agenda 2030 und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Wo die Station steht

  • Nachhaltigkeitstisch mit allen 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung — fünf Ziele sind auf ausklappbaren Blättern näher erläutert
  • Banner „Kleine Mitbewohner, große Ziele" — Einführung in die Ausstellung
  • Banner „Nachhaltigkeit und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung"

Nachhaltigkeit heißt, heute zu leben, ohne künftigen Generationen die Grundlagen zu nehmen. Dafür verabschiedeten die Vereinten Nationen 2015 die Agenda 2030 mit 17 Zielen. Alle 17 stehen auf dem Tisch. Fragen Sie nach jedem einzelnen.

Die Agenda 2030 wurde 2015 von allen Mitgliedstaaten angenommen; ihr Kern sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Fünf davon sind ausklappbar erläutert. Was die Pflanzen-Mikroben-Forschung im Einzelfall beitragen kann, ist offen.

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip, das sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzt. Es bedeutet, die Bedürfnisse der heutigen Generation zu erfüllen, ohne dabei die Chancen künftiger Generationen zu gefährden.

Nachhaltigkeit umfasst drei eng miteinander verbundene Bereiche: Ökologie — der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Schutz unserer Umwelt; Ökonomie — eine stabile, zukunftsfähige Wirtschaftsweise; Soziales — Gerechtigkeit, Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Nur wenn alle drei Dimensionen im Gleichgewicht sind, ist nachhaltige Entwicklung möglich.

Um diesem Ziel näherzukommen, haben die Vereinten Nationen 2015 die Agenda 2030 verabschiedet — ein von allen Mitgliedstaaten unterzeichneter globaler Rahmen. Kernstück sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs), die bis 2030 erreicht werden sollen. Alle 17 Ziele sind auf dem Nachhaltigkeitstisch dieser Ausstellung dargestellt.

Die Pflanzen-Mikroben-Forschung kann zur Umsetzung mehrerer dieser Ziele beitragen. Fünf Ziele mit Bezug zu dieser Forschung werden auf den ausklappbaren Blättern des Nachhaltigkeitstischs näher erläutert. Denn Pflanzen und Mikroorganismen stehen in enger Wechselwirkung: Sie beeinflussen Bodenfruchtbarkeit, Nährstoffkreisläufe und die Stabilität von Ökosystemen und prägen damit ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde im September 2015 auf dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung in New York von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen angenommen. In ihrem Kern stehen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Sie richten sich ausdrücklich an alle Länder — an Industrie- wie an Entwicklungsländer — und bilden einen gemeinsamen Handlungsrahmen für Frieden und Wohlstand von Mensch und Planet.

Nachhaltigkeit umfasst dabei drei eng verbundene Bereiche: Ökologie, also den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen; Ökonomie, also eine stabile und zukunftsfähige Wirtschaftsweise; und Soziales, also Gerechtigkeit, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nachhaltige Entwicklung setzt voraus, dass alle drei Bereiche im Gleichgewicht stehen.

Die SDGs bauen auf jahrzehntelanger Arbeit auf. 1992 nahmen auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro mehr als 178 Staaten die Agenda 21 an. Im September 2000 folgte auf dem Millenniumsgipfel die Millenniumserklärung und aus ihr acht Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs), die die extreme Armut bis 2015 verringern sollten. 2012 beschlossen die Mitgliedstaaten auf der Rio+20-Konferenz im Abschlussdokument „The Future We Want", einen Prozess zur Entwicklung der SDGs zu starten; 2013 setzte die Generalversammlung dafür eine 30-köpfige Offene Arbeitsgruppe ein, ab Januar 2015 wurde verhandelt.

Die Fortschritte werden seither jährlich im Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung überprüft. Die fachliche Begleitung liegt bei der Abteilung für Ziele nachhaltiger Entwicklung (DSDG) in der Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten (UNDESA) der Vereinten Nationen.

Auf dem Nachhaltigkeitstisch dieser Ausstellung sind alle 17 Ziele dargestellt; fünf davon sind auf ausklappbaren Blättern näher erläutert, weil die Pflanzen-Mikroben-Forschung zu ihnen einen Beitrag leisten kann. Welcher Beitrag das im Einzelfall sein wird, ist Gegenstand laufender Forschung — die Beispiele dieser Ausstellung zeigen Ansätze, keine fertigen Verfahren.


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